Willkommen auf der Homepage des SPD-Gemeindeverbands Montabaur


Sebastian Stendebach Gemeindeverbandsvorsitzender

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

auf den folgenden Seiten finden Sie aktuelle und allgemeine Informationen über die SPD in der Verbandsgemeinde Montabaur. 

Der SPD-Gemeindeverband Montabaur besteht aus einer Vielzahl engagierter Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, unterschiedlicher sozialer, kultureller oder ethnischer Herkunft. Zusammen haben wir ein gemeinsames Ziel: Das Leben für alle Bürgerinnen und Bürger in der Verbandsgemeinde Montabaur zu verbessern. Wir setzen uns aktiv für eine gerechte Gesellschaft ein, in der Chancengleichheit besteht und jeder Mensch die Freiheit hat sich persönlich so zu entfalten, wie sie oder er es möchte. In der Verbandsgemeinde Montabaur darf es keinen Platz für Rassismus und Diskriminierung geben; deshalb unterstützen wir aktiv antifaschistische Aktionen und Gruppen die sich für eine multikulturelle Gesellschaft einsetzen.

Im Verbandsgemeinderat Montabaur sind wir mit insgesamt 10 Genossinnen und Genossen vertreten; diese bilden die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Montabaur. In den vergangenen Jahren konnten wir u.a. erreichen, dass das Mons-Tabor-Bad in Montabaur in kommunaler Trägerschaft bleibt und haben eine Resolution auf den Weg gebracht, dass Kinderarbeit geächtet wird. In den kommenden Jahren ist es uns ein zentrales Anliegen, dass der Service der Verbandsgemeindeverwaltung noch freundlicher wird. Hierzu haben wir vorgeschlagen, dass ein mobiles Bürgerbüro eingerichtet und das Bürgerbüro auch an Samstagen geöffnet wird. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt darin, dass wir das Leben von Alt und Jung in der Verbandsgemeinde verbessern und den Schuldenabbau weiter vorantreiben möchten.

Unsere gesellschaftliche und kommunalpolitischen Ziele können wir nur erreichen, wenn wir die Unterstützung der Menschen haben und es weiterhin Menschen gibt, die sich engagiert einbringen. Sollten sie an weitergehenden Informationen und/oder an einer Mitarbeit im SPD-Gemeindeverband Montabaur interessiert sein, können Sie sich sehr gerne mit mir in Verbindung setzen.

Mit solidarischen Grüßen

Sebastian Stendebach

Vorsitzender des SPD-Gemeindeverbands Montabaur

 

31.07.2016 in Topartikel Demografische Entwicklung

"Nun reden wir!" - SPD-Ortsverein Stelzenbach fordert mehr Flexibilität zwischen Arbeit und Ruhestand

 

„Unsere Rentenpolitik lebt von Mythen, die nicht nur den Jungen schaden, sondern auch den Alten“, mit diesen Worten begrüßte begrüßte Uli Schmidt (Horbach) die interessierten Gäste: Auch die SPD habe Fehler gemacht und häufig mehr wahltaktisch als demografisch notwendig entschieden. Das letzte Rentenpaket mit hohen langfristigen Ausgaben für „Mütterrente“ und „Rente mit 63“ seien Beispiele dafür und vollkommen falsche Signale. „Stattdessen sollte man sich lieber um die Rentner von morgen kümmern, denn für die sieht es im Gegensatz zur heutigen Rentnergeneration richtig düster aus“, so Schmidt.

Angesichts drohender Altersarmut für immer mehr Menschen wegen einer teilweise verfehlten Rentenpolitik, wurde an dem Abend über verschiedene „Mythen der Rente“ kontrovers diskutiert. Beispielsweise, dass Senioren im hektischen Arbeitsleben nicht mehr mitkommen. Dazu meinte Helmut Frink aus Daubach: „Bei uns in der Elektrobranche funktionieren irgendwann die Feinarbeiten nicht mehr so, aber dafür kann man mit viel Erfahrung andere Dinge umso besser!

Ein weiterer Mythos, bei dem sich die Diskutanten jedoch nicht einig wurden: ältere Menschen sehnen sich alle danach, nicht mehr arbeiten zu müssen. Dabei gingen die Meinungen weit auseinander. Weitgehend überholt dagegen ist der Mythos, dass Rentner den Jungen die Arbeit wegnehmen. „Alle werden gebraucht, egal ob jung oder schon etwas älter“, meinte Verbandsgemeinderatsmitglied Anusch Schnee aus Oberelbert. Mit diesen und anderen Mythen wurde kräftig aufgeräumt.

Im weiteren Verlauf der Diskussion wurde klar, dass die bisherige deutliche und künstliche Trennung zwischen Beschäftigung und Ruhestand überwunden werden muss. Darin waren sich alle einig: Beschäftigte die wollen und können, müssen länger arbeiten dürfen!

Viel Zustimmung bekam die Idee, im Westerwaldkreis eine Vermittlungsstelle für Zuverdienste von Rentnerinnen und Rentner zu schaffen. Alle sollen hier mögliche Beschäftigungsangebote melden können. Und wer länger arbeiten will oder muss, bekommt hier das passende Angebot. Nach Meinung aller Anwesenden kann dies ein kleiner Beitrag gegen die wachsende Altersarmut in der Region sein.

Nach Ansicht des Vorsitzenden des gastgeben SPD-Ortsvereins, Willi Wirges (Untershausen), will der Verein weiter daran festhalten, mit neuen Formaten möglichst viele Bürgerinnen und Bürger anzusprechen. „Das kann man doch nicht nur den oft lähmenden Talkshows im Fernsehen überlassen“, so der ehrenamtliche Beigeordnete der VG Montabaur.